Polarity - erholen, entspannen, ganz bei sich sein
Yoga - bewusst und ausgerichtet in Bewegung kommen, die in Stille und Ruhe führt
Tanztherapie - sich im Tanz ausdrücken, beleben, bereichern und verankern
«Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.»
(buddhistische Weisheit)
Covid 19 Massnahmen gelten gemäss
https://www.yoga.ch/coronavirus/
Das Nomen Yoga kommt aus dem Sanskrit und ist von der Verbwurzel yui = anschirren der Tiere, Einspannen unter das Joch, anschirren, was wir auch als vereinen wie beherrschen interpretieren können. Die ältesten Spuren des Yoga führen auf den Veda (1400 v. Chr. – 400 v. Chr.) zurück. In seinen Texten, die ursprünglich ausschliesslich mündlich überliefert wurden, finden wir Bezüge zu Menschen, die Yoga praktizierten. Dies jedoch am Rande der Gesellschaft in der Einsiedelei. In der spätvedischen Zeit (Upanișaden) finden wir Zeugnisse über den Yoga, sie beschreiben zum Beispiel das Einnehmen der korrekten Haltung (zu dieser Zeit ausschliesslich die Sitzhaltung), die Ausführung der Atemführung oder wo man Yoga praktizieren soll. Ein späterer wichtiger Text, ist das yoga sutra von Patañjali (100 – 200 n. Chr.). Dieser Text beschreibt die Yogapraxis, im Sinne eines Befreiungsweges. Er nennt einen achtgliedrigen Pfad, der am Ende zur Erlösung (samādhi) führt. Patañjali definiert Yoga: yogaś citta vŗtti nirodha = Yoga (ist) die Stilllegung der Bewegungen des Geistes. Im Text der haţhayogapradīpikā (9. – 12. Jhdt.) finden wir definierte Körperstellungen (15 āsanas), die auch über die Sitzhaltung hinausgehen. Die Vielzahl der heutigen Körperübungen führen auf den Einfluss um 1930 zurück. In dieser Zeit wurde der Yoga stark von der westlichen Gymnastik geprägt und in eine körperliche Richtung gelenkt.
āsana bedeutet Sitz (Haltung) und wurde ursprünglich als reine Sitzhaltung angesehen. In der Zwischenzeit kamen verschiedene Körperstellungen hinzu, die nun ebenso āsana genannt werden. Die verschiedenen āsanas dienen dazu, den Körper geschmeidig(er) zu machen, um in langer Sitzmeditation ruhig verweilen zu können.
Im yoga sutra II,46 heisst es: sthira sukham āsanam = die Sitzhaltung (sei) fest und angenehm
prāņāyāma übersetzen wir mit: das Zurückbehalten der Lebensenergie des Atems (oder vereinfacht Atemregelung)
Wir lernen Atemübungen die den Körper reinigen und ausgleichen und Atemübungen, die den Geist und die Emotionen zur Ruhe bringen. Prāņāyāma kann auch als Vorbereitung für die Meditation dienen, wie dies im Stufenweg von Patañjali beschrieben wird.
dhāraņā = Sammlung
dhyāna = Loslassen, Meditation
Damit wir den Geist kontrollieren können, richten wir unsere Aufmerksamkeit auf eine Übung (dhārāņa) aus. Kann der Geist schliesslich auch ohne Ausrichtung ruhig bleiben, befinden wir uns in der Meditation.
Yoga unterstützt Sie bei folgenden Absichten:
Die Ursprünge der Tanztherapie liegen in den USA. Von unterschiedlichen Pionierinnen initiiert, führen sie in die 40er und 50er Jahre zurück. Der Weg führte vom damals klassischen Tanz über den Ausdruckstanz, der als Mittel der Selbstfindung erlebt und verstanden wurde, zur späteren Tanztherapie. In der Tanztherapie können verschiedene Qualitäten ausgedrückt werden. Durch das Verkörpern der Gefühle vertieft sich das Selbst-Verständnis, was einen neuen Handlungsschritt/eine Bewegung erwachsen lässt. Neben dem tänzerischen Aspekt stellt die Arbeit mit dem Körper, der Atmung, der Erdung und Zentrierung, wichtige Grundlagen dar, die das Selbstbewusstsein stärken und den emotionellen Bereich stimulieren.
Im Erstgespräch klären wir Ihre Themen, Anliegen, Beschwerden und Ressourcen. Wir besprechen Ihre Wünsche und Ziele und begeben uns in die erste bewegte Sequenz. Je nach Thema können die Inhalte strukturiert und ruhig oder lebendig und ausdrucksstark verlaufen. Durch die körperliche Bewegung lassen sich auch die Emotionen bewegen und werden in ihrer Wechselwirkung wahrgenommen. Sie gelangen zu neuen Impulsen, die Raum bekommen, sich entfalten und Neues entwickeln können.
Möchten Sie mehr über die Bewegung zu Ihrem eigenen Wesen vordringen, Ihren Themen körperlichen Ausdruck verleihen, um sich letztlich besser verstehen zu können und nächste Schritte daraus abzuleiten? Möchten Sie sich mehr Ausdruck gestatten, sich einmal selber ins Zentrum rücken? Im Raum, mit dem Körper, der Stimme, mit Farben (malen) etwas kreieren, was Sie zuvor kaum verbalisieren konnten? Dann ist Tanztherapie ein geeignetes Mittel!
Tanz- und Bewegungstherapiestunden sind Einzelstunden. Die Stunde kostet CHF 132.-. Bequeme Kleider (barfuss oder mit rutschfesten Socken) sind gut geeignet. Die Stunden finden in meiner Praxis statt. Workshops in Verbindung mit Yoga werden ausgeschrieben.
Polaritytherapie ist eine energetische Körpertherapie, die von Randolph Stone (1890 – 1981) begründet wurde. Nach seinen westlich orientierten Ausbildungen in Chiropraktik und Osteopathie, lernte er östliche Heilmethoden (Ayurveda und chinesische Medizin) kennen und vereinigte sie in der Polaritytherapie. Wie der Name Polarity ausdrückt, geht es um die Pole. Energie bewegt sich zwischen dem positiven und negativen Pol und macht einen Zwischenhalt im Neutralen. Diese Kräfte wirken im Körper wie auch in der Natur. Sind die Energien im Gleichgewicht wirkt sich das als Wohlbefinden aus.
Die Körperarbeit findet (meist) im Liegen statt. Unterschiedliche Berührungsqualitäten (sanfte Kontakte, schaukelnde Bewegungen und tiefe Druckmassage) regen den Ausgleich des Körpers wie der Psyche an.
Die Grundlage der fünf Elemente (Äther, Luft, Wasser, Feuer und Erde) lassen den Körper in eine Struktur einteilen, die in der Körperarbeit genutzt wird, um das jeweilige Element ins Gleichgewicht zu bringen.
Während der Behandlung können Bilder, Gedanken, Wahrnehmungen oder Erinnerungen auftauchen, die unmittelbar oder im Anschluss daran besprochen werden.
LH Elementetabelle.pdf
Unsere Nahrungsmittel können den fünf Elementen zugeordnet werden. Jedes Element unterstützt den Organismus auf eine besondere Weise. Bei Störungen und Unwohlsein ist häufig die Ernährung im Ungleichgewicht. Durch ein Ernährungstagebuch verschaffen wir uns Einblick und leiten sanft Optimierungen ein. Insgesamt geht es dabei nicht um eine rigide Diät, sondern um eine situationsangepasste Ernährung.
LH Ernaehrungstabelle.pdf
Durch die Anamneseerhebung nehme ich Bezug zu Ihren Beschwerden, Ressourcen und Wünschen. Fernziele, wie auch kleine kurzfristigere Ziele, finden ihre Würdigung und werden sorgfältig besprochen. Vor, manchmal während, und sicher auch nach der Behandlung finden wir Zeit, das Erlebte in Worte zu fassen und die weiteren Schritte zu planen.
Der innere Prozess leitet den nächsten Schritt ein und gibt die Richtung vor. Die Körperweisheit soll ihren Raum bekommen, um sich als Ganzes, Stimmiges zu organisieren.
Zitat Randolph Stone: «Es ist ausschliesslich die Energie in der Materie, die ihr den Anschein des Lebendigen gibt. Wenn diese Energie entweicht, bleibt nur eine Hülle übrig. ... Ziel einer Behandlung ist es, dass der innere Lebensstrom erreicht und der freie Energiefluss wieder hergestellt wird.»
Polarity Yoga unterstützt den Organismus und seine Vitalität. Die einfachen Übungen bringen Leichtigkeit in den Alltag und unterstützen Sie neben den Therapiesitzungen.
Polaritytherapie unterstützt Sie bei vielen Themen und Beschwerden:
Polaritytherapie ist eine Einzeltherapie.
Kommen sie in bequemen Kleidern und mit Socken.
Die Rechnung wird direkt an Sie ausgestellt, bitte klären Sie im Voraus, ob Sie ein Anrecht auf Rückvergütung im Rahmen der Zusatzversicherung haben. Ich bin EMR, asca und EGK anerkannt.
Eine Stunde kostet CHF 132.-. Die Behandlungen finden in meiner Praxis statt. Hausbesuche sind möglich.
Qigong
Qi = Lebensenergie
Gong = Arbeit
Qigong ist die Arbeit mit der Lebensenergie. Der Ursprung liegt in China und ist über 2500 Jahre alt.
Qigongübungen teilt man in verschiedene Kategorien ein. Die Kategorien orientieren sich am Ursprung der Übungen wie z.B. Daoistisches Qigong, Medizinisches Qigong, Buddhistisches Qigong usw.
Die Übungen werden langsam, sanft, in Verbindung mit der Atmung und mit der Visualisation (z.B. auf den Verlauf des Meridians) ausgeführt. Meist stehen wir beim Üben, alternativ kann man auch sitzen. Die ruhigen, meditativen Übungen (z.B. stehen wie ein Baum) kommen ohne Bewegung aus und fokussieren sich auf eine Vorstellung in Verbindung mit der Atmung.
In einer Gruppenstunde beginnen wir mit Aufwärmübungen, welche die Energiezentren (Dantien und Meridiane) vorbereiten und den Blutkreislauf stimulieren. Danach üben wir eine Serie von Übungen, die wir über einige Lektionen hinweg wiederholen und vertiefen. Mit Klopf- und/oder meditativen Übungen schliessen wir die Stunde ab.
In einer Einzelstunde sind die Übungen spezifisch auf die Bedürfnisse und Beschwerden der Klient:nnen ausgerichtet.
Wirkung: Qigongübungen beruhigen unseren Körper und unseren Geist, unterstützen die Lebensenergie und bereichern uns mit Ruhe und Gelassenheit.
Sie sind auch für Menschen gut geeignet, die wenig Erfahrung mit Bewegung mitbringen und gerne sanft üben möchten.

10.00h - 11.00h Hatha Yoga sanfter Stil auch bei körperlichen Einschränkungen geeignet
Gruppenkurs 3 bis 5 Teilnehmende
Kosten: CHF 27.-/Lektion
18.30h - 19.30h Hatha Yoga
Gruppenkurs 6 bis 8 Teilnehmende
Kosten: CHF 25.-/Lektion
18.00h – 19.00h Hatha Yoga
19.15h – 20.15h Hatha Yoga
Gruppenkurse 6 bis 8 Teilnehmende
Kosten: CHF 25.-/Lektion
10.00h - 11.00h Hatha Yoga
11.15h - 12.15h Qigong
Gruppenkurse 6 bis 8 Teilnehmende
Kosten: CHF 25.-/Lektion
60min zu CHF 30.00 (bar oder mit TWINT)
Anmeldung per Mail oder Telefon
Daten: 25.9.2022
4 bis 6 Teilnehmende jeweils 10.00h - 12.00h
Kosten: CHF 60.00 pro Morgen bar oder mit TWINT
Datum: 23.10.2022
4 bis 6 Teilnehmende jeweils So 10.00h - 12.00h
Kosten: CHF 60.00 pro Morgen bar oder mit TWINT
Datum: 2.9.2022
4 bis 6 Teilnehmende jeweils Fr 18.00h - 19.30h
Kosten: CHF 45.00 pro Abend bar oder mit TWINT
Rabatt bei 2 Wochenkurse 10%. Bei Verhinderung bitte per SMS oder Mail abmelden, so früh als möglich. Innerhalb der Kursperiode können Lektionen vor- oder nachgeholt werden. Vier verpasste Lektionen können einmalig mit einer Privatlektion zu 45 min kompensiert werden. Workshops müssen 48h vorher abgesagt werden, sonst werden sie zu 100% verrechnet.



Ich heisse Leona Hug, bin 1971 in Bern geboren und aufgewachsen im Thurgau. Seit vielen Jahren lebe und arbeite ich in Luzern. Mein beruflicher Werdegang führte mich von der psychiatrischen Krankenpflege in die Körperarbeit und weiter in die Bewegungsarbeit. Mit meinem breiten Fachwissen und meiner langjährigen Berufserfahrung im Gesundheitswesen, vor allem in der Psychiatrie, unterstütze und begleite ich Menschen in verschiedenen Lebensphasen. Ich freue mich, Sie auf einem Stück Weg begleiten zu dürfen!
Abschlüsse als/in:



Leona Hug / St. Karlistrasse 59, 6004 Luzern / Telefon: 076 452 26 07
kontakt(a)yoga-hug.ch
Lift im Haus / Termine nach Vereinbarung
Sprachen: deutsch, englisch, italienisch
Öffentliche Verkehrsmittel: vbl Haltestelle St. Karli oder Reussport mit dem Bus 19
Der Haupteingang befindet sich ganz rechts bei den Briefkästen und Läuten. Gehen Sie die Treppe nach unten und den Gang nach links entlang. Es ist das dritte Atelier. Trotz UG haben Sie einen wunderbaren Blick ins Grüne und auf die Reuss.
Direkt vor dem Haus gibt es zwei Besucherparkplätze.